Angehörige von Suchtkranken

Was Angehörige erleben

Wer nah bei einem suchtkranken Menschen lebt, ist selbst betroffen. Gefühle wie Hilflosigkeit, Schuld, Wut oder Einsamkeit sind häufig. Diese Seite soll dir Klarheit geben und zeigen, dass du dich selbst nicht vergessen darfst.

Hintergründe zur Sucht – damit du besser einordnen kannst, was passiert

Was du tun kannst und was nicht

  • zuhören, ehrlich bleiben und Grenzen setzen
  • Unterstützung annehmen, eigene Bedürfnisse benennen
  • Verantwortung abgeben: die Sucht kannst du nicht stoppen

Das Wichtigste: Du darfst „nein“ sagen. Menschen die zuhören findest du hier

Hilfe bei uns

In unserer Selbsthilfegruppe in Hamburg sind Angehörige ausdrücklich willkommen. Du kannst zuhören, dich einbringen oder einfach dabei sein. Melde dich gern unter Hilfe erhalten.

Weitere Unterstützung

Wenn du lieber einen geschützten Raum nur für Angehörige suchst, findest du Angebote über die KISS Hamburg oder z.B. „back-me-up“ Selbsthilfe.

Ein kompaktes Infoblatt mit wichtigen Gedanken und praktischen Hinweisen findest du hier:
10 Dinge, die Angehörige wissen sollten (PDF)

FAQ

Sollte ich mit zur Gruppe oder Therapie gehen?
Kann hilfreich sein, ist aber kein Muss.

Kann ich allein zur Selbsthilfegruppe kommen?
Ja, Angehörige sind jederzeit willkommen.

Was, wenn ich selbst überlastet bin?
Dann darfst du dir Hilfe holen. Du musst nicht stark für zwei sein.

Fazit

Angehörige sind mitgemeint nicht mitverantwortlich. Du hast das Recht auf Entlastung, Information und eigene Wege.